Tabea Wolf und Dorothea Griep im Interview

 

Die Gestaltung der Personenunterführung am Hanauer Hauptbahnhof

Mehr als 26.000 Menschen passieren täglich den Hanauer Hauptbahnhof. Für viele ist die Personenunterführung der erste Eindruck von Hanau und für andere ist es der letzte. Doch wie gestaltet man einen Ort, der gleichzeitig Durchgangsraum, Orientierungspunkt und Repräsentation einer Stadt ist?

In diesem Interview sprechen die Produktdesignerinnen Dorothea Grieb und Tabea Wolf, beides Absolventinnen der Produktgestaltung der BGBA Hanau, über die Entstehung eines außergewöhnlichen Projekts: die Neugestaltung der 185 Meter langen Personenunterführung am Hanauer Hauptbahnhof.

Die beiden Designerinnen geben Einblicke in ihren kreativen Prozess, berichten von ihren Recherchen in der Stadt, von Begegnungen mit Hanauer Persönlichkeiten und von der Herausforderung, die Vielfalt und Identität Hanaus visuell erfahrbar zu machen. Dabei erzählen sie auch von den besonderen Anforderungen eines öffentlichen Gestaltungsprojekts, der Zusammenarbeit mit Stadt, Bahn und verschiedenen Projektbeteiligten sowie von der Frage, wie Design Orientierung, Atmosphäre und Identifikation schaffen kann.

Das Gespräch bietet spannende Einblicke in die Verbindung von Design, Stadtentwicklung und zeigt, wie Gestaltung dazu beitragen kann, Orte mit Bedeutung und Identität zu schaffen.

Themen des Interviews:
• Die Neugestaltung der Personenunterführung am Hanauer Hauptbahnhof
• Stadtidentität und visuelle Kommunikation
• Die Vielfalt Hanaus als gestalterisches Konzept
• Zusammenarbeit mit Stadt, Bahn und Projektpartnern
• Die Rolle der Initiative 19. Februar im Gestaltungskonzept
• Erfahrungen aus einem der ersten großen Projekte nach dem Studium

Ein Gespräch über Gestaltung, Verantwortung und die Frage, wie Design Menschen und Orte miteinander verbinden kann.