Was bedeutet Neurodiversität für Design und Gestaltung
Was bedeutet es, mit einer Behinderung zu leben, die niemand sehen kann? Warum stoßen Menschen mit Autismus, ADHS, Depressionen, chronischen Erkrankungen oder anderen neurodivergenten Merkmalen im Alltag immer wieder auf Barrieren, die für andere unsichtbar bleiben?
In diesem Vortrag berichtet Rebecca Lefèvre offen von ihrem eigenen Lebensweg. Sie bekam ihre Diagnosen erst spät und berichtet von den jahrelangen Fehleinschätzungen. Gleichzeitig zeigt sie, wie aus persönlichen Erfahrungen gesellschaftliches Engagement entstehen kann.
Sie erklärt anschaulich, warum viele Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen im Alltag überfordert werden, welche Rolle Reizüberflutung, Kommunikation und soziale Erwartungen spielen und weshalb Inklusion weit mehr bedeutet als Rampen und Aufzüge. Dabei stellt sie ihre Arbeit für die „Stille Stunde“ sowie ihre Initiative zum Abbau sogenannter „invisibler Barrieren“ vor.
Der Vortrag verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Perspektiven und macht deutlich, warum Verständnis, Rücksichtnahme und inklusives Design nicht nur einzelnen Betroffenen helfen, sondern unsere Gesellschaft insgesamt stärken.
Themen des Vortrags:
• Neurodiversität und neurodivergente Lebensrealitäten
• Autismus, ADHS und nicht sichtbare Behinderungen
• Reizüberflutung und Barrieren im Alltag
• Inklusion und universelles Design
• Psychische Gesundheit und Suizidprävention
• Die Initiative „Stille Stunde“
• Wege zu einer verständnisvolleren und inklusiveren Gesellschaft
Ein Vortrag, der einlädt, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Veröffentlicht vor 27 Tage von , Katja Glöckler 1 Minute(n) zum Lesen